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Büsum

http://dreessen-online.info Der Hafenort Büsum liegt direkt an der Nordsee im Kreis Dithmarschen. Seit 1949 als Heilbad anerkannt, ist der kleine Fischerort heute hinter St. Peter-Ording und Westerland der drittgrößte Fremdenverkehrsort an der schleswig-holsteinischen Nordseeküste.
Der Ort liegt nahe der Eidermündung in der Dithmarscher Marsch, etwa 100 km nordwestlich von Hamburg.

Überregional bekannt ist Büsum natürlich auch durch die angelandeten Büsumer Krabben.
Das Ortsbild ist noch immer durch die Krabbenfischerei geprägt, auch wenn die wirtschaftliche Bedeutung der Fischerei nachläßt.
Der Fang der Krabben entwickelte sich Ende des 19. Jahrhunderts in Büsum, als es möglich wurde die leicht verderblichen Tiere zu kühlen und schnell ins Inland zu transportieren.
Mittlerweile ist die Zahl der Büsumer Krabbenfischer gesunken: waren 1948 noch 136 Kutter registriert, sank die Zahl bis 1973 auf 75 Schiffe, 1998 waren es noch 34 und 2008 dann noch 20.

Viele Schiffe, die im Hafen liegen, kommen mittlerweile aus Friedrichskoog, Tönning, Greetsiel oder den Niederlanden.
Büsum besitzt nach Brunsbüttel den größten Hafen an der schleswig-holsteinischen Nordseeküste. Durch den Gezeitenstrom Piep (Norderpiep in Richtung Eider und Nordfriesland, Süderpiep gen Helgoland und Elbmündung) ist die Fahrt durch das Wattenmeer in die offene Nordsee möglich. Bei normalem Wetter können auch bei Niedrigwasser Schiffe bis zwei Meter Tiefgang anlegen.
Die Schiffe "MS Lady von Büsum" und "die Funny Girl" fahren in den Sommermonaten nach Helgoland, der einzigen Hochseeinsel Deutschlands.
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Der Yachthafen bietet etwa 100 Liegeplätze, 80 davon sind im Normalfall durch Mitglieder des Büsumer Seglervereins belegt.

Die Büsumer Küche ist durch die Fischerei geprägt, in den Restaurants in Büsum finden Sie ein reichhaltiges Angebot an Fisch- und Krabbengerichten. Büsumer Krabben sind weit über Büsum hinaus bekannt, eine Scholle Büsumer Art ist eine mit Krabben belegte Scholle.

Das höchste und bis heute nicht unumstrittene Gebäude ist das Hochhaus Büsum, das alle anderen Bauwerke im Ort, wie auch den Leuchtturm Büsum, um ein mehrfaches überragt.
Wegen der Bedeutung des Fremdenverkehrs für den Ort bemüht sich dieser, zahlreiche Museen und Ausstellungen zu betreiben. Neben dem künstlich aufgespülten Sandstrand hat Büsum auch ein neu gebautes Meerwasserwellenbad "Piratenmeer", einen Museumshafen und das "museum am meer", das sich vor allem dem Meer und seiner Nutzung durch den Menschen widmet. 2006 wurde am Hafen die Sturmflutenwelt "Blanker Hans" gebaut. Diese erzählt die Geschichte der Sturmflut 1962. Diese Leistungen werden durch die "Kurtaxe" über die Büsumer Gästekarte möglich.
Am Hafen sind das Schiff "Schleswig-Holstein" des deutschen Zolls, mehrere Tonnenleger des Wasser- und Schifffahrtsamt des Bundes in Tönning sowie der Seenotrettungskreuzer Hans Hackmack der DGzRS stationiert.


Seit einigen Jahren ist ein Teil des Hafenbeckens 1 als Museumshafen Büsum ausgewiesen. Wichtigstes Ausstellungsstück ist das Motorrettungsboot Rickmer Bock, das von 1961 bis 1981 für die DGzRS in Büsum stationiert war. Seit Anfang 2008 findet sich dort auch der ehemalige Fischkutter "Fahrewohl". Das 1912 in Wewelsfleth für den Büsumer Schiffer G. G. Johannsen gebaute Schiff ist der älteste noch fahrfähige Büsumer Krabbenkutter.
Der rot-weiße Büsumer Leuchtturm wurde als Orientierungsfeuer in den Jahren 1912/1913 gebaut und ist 22 Meter hoch.
Während der Sommermonate bieten der Tourismusservice und unabhängige Veranstalter ein breites Programm mit Wattwanderungen, Gymnastik und Radtouren, seit neustem existiert auch ein Nordic Walking Parcours.
Eine Büsumer Besonderheit ist dabei das "Wattenlaufen mit Musik", bei der die Kurkapelle die Wattwanderer begleitet. Der Brauch geht auf das Jahr 1900 zurück und soll von einem Hamburger Kurgast erfunden worden sein.
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